CDU Gemeindeverband Niefern-Öschelbronn
 


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Niefern-Öschelbronn heute

Niefern-Öschelbronn gehört zur Region Nordschwarzwald und ist die zweitgrößte Gemeinde des Enzkreises im Regierungsbezirk Karlsruhe. 35 Jahre ist es her, dass sich die beiden Gemeinden Niefern und Öschelbronn freiwillig zusammengeschlossen haben. „Eine einmalige Erfolgsgeschichte“ meint Ortschronist Gottfried Heinbach dazu in den Gemeindenachrichten. Wohnten am 1. August 1971 erst 9.000 Menschen in der vereinigten Gemeinde, so sind es inzwischen 12.200 geworden, Tendenz steigend.

Der Ort verdankt seine äußerst erfreuliche Entwicklung seiner verkehrsgünstigen Lage, großen Unternehmerpersönlichkeiten und klugen Bürgermeistern und Gemeinderäten:

  • Niefern-Öschelbronn liegt
    -  
    an der B 10 zwischen Pforzheim und Mühlacker,
    -  
    an der Autobahn A8 Karlsruhe-Stuttgart,
         Ausfahrt Pforzheim-Ost,
        
    unterhalb der Autobahn-Raststätte Pforzheim,
    -   an der Bahnstrecke Karlsruhe-Stuttgart.
  • Niefern-Öschelbronn ist Sitz vieler erfolgreicher mittelständischer Unternehmen, davon mehrere mit Weltgeltung. 4.000 Arbeitsplätze sind für eine Gemeinde dieser Größe schon etwas besonderes. Carl Bellmer, Wilhelm jr. und Robert Sihn, um nur einige bedeutende Unternehmensgründer zu erwähnen.
  • Niefern-Öschelbronn verfügt über einen ausgeglichenen Gemeindehaushalt. Welche Gemeinde kann das heutzutage schon von sich sagen? Weder die erfreuliche Einnahmenseite noch das Auskommen damit sind Zufall. Im Rathaus ist erkennbar gut gewirtschaftet worden. Daran hat die CDU als größte Gemeinderatsfraktion naturgemäß einen gebührenden Anteil.

Die Ortsteile Niefern und Öschelbronn
blicken auf eine lange Geschichte zurück


Niefern  ist seit uralten Zeiten besiedelt, da außer römischen und fränkischen auch vorgeschichtliche Spuren gefunden wurden. Urkundlich erwähnt wird Niefern erstmals um das Jahr 1100 herum in den Schenkungsbüchern des Klosters Hirsau. Niefern wechselte häufig den Besitzer. Maulbronn besaß lange Zeit großen Einfluss auf den Ort. Während des Dreißigjährigen Krieges wurden zwei Drittel der Bevölkerung durch die Pest hinweggerafft.

Die Ursprünge der Industrialisierung von Niefern reichen zurück bis ins Jahr 1672, als der Markgraf von Baden eine Papiermühle errichten ließ. Aus ihr ging die spätere Papierfabrik hervor, die im Laufe ihres langen Bestehens tausenden Menschen Arbeit gab. Von ihr ist heute nur noch das 175 Jahre alte Verwaltungsgebäude übrig geblieben, das unter Denkmalschutz steht und dessen Zukunft z.Zt. Gegenstand kommunalpolitischer Auseinandersetzungen ist.

Auch Öschelbronn blickt auf eine lange Geschichte zurück. Nach dem großen Brand im Jahre1933 fand man im Ortskern Spuren eines römischen Gutshofes, der durch Sträßchen mit dem römischen Pforzheim und nach Osten mit der Furt bei Dürrmenz verbunden war. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ortsteil 835 im Lorscher Codex. Auch Öschelbronn wechselte häufig den Besitzer. Maßgeblich auch hier das Kloster Maulbronn. Der Ort wurde wiederholt von Brandkatastrophen heimgesucht.  Der größten Brandkatastrophe 1933 fielen an die 200 Häuser zum Opfer; die Ursache wurde nie geklärt. Öschelbronn wurde als Musterdorf im fränkisch-alemannischen Fachwerkstil wieder aufgebaut.

Quellen:   Hauptsächlich Wikipedia, die freie Enzyklopädie   http://de.wikipedia.org sowie Beiträge von Gottfried Heinbach und Horst Pieper in den Gemeindenachrichten

 

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